Eine Drohne beobachtet
Was wir sonst nicht sähen
Egal ob es wichtig ist
Stelle ich mir vor wir
Hätten als kleine Jungen
Drohnen gehabt um
Was auch immer zu sehen
Wie schnell hätte es wohl
Seinen Reiz verloren
Etwa im Schwimmbad
Der große kleine Junge
Hat Facebook
Was keiner braucht
Aber immer weniger
Entbehren können
Weil sie meinen da etwas
Über ihre Nächsten
Zu erfahren als sei
Schon das offene Buch
Der Gesichter ist eine
Drohne in die Geister
Aller Beteiligten
Was ist da erst das Buch
Hinter dem Buch
Mit den Nachrichten
Nur für beste Freunde
Was nur diese und
Zuckerberg & Co lesen
Eine Offenbarung der
Intimen Träume
Vergebenen Liebe
Verzweifelten Versuche
Ein Spiegel eben in uns
Was wollte wer dies hat
Alles wissen kann
Noch mit Drohnen
Absurd wenn sich die
Drohne die alles weiß
Eine kaufte nur ein Witz
Was nichts darüber sagt
Wie dumm es ist dort
Sich auszuziehen aber
Vielleicht reizt uns nur
Noch das promiskuitive
Warum dann nicht noch
Mit Bild von Drohne
jt 5.3.14
Mittwoch, 5. März 2014
Drohnenkauf
Freiheitskauf
Wir können der Ukraine
Nicht helfen und wollen
Es auch lieber nur mit
Großen Worten im Stil
Des Kalten Krieges von
Bezeichnender Wirkungslosigkeit
Wie immer wir Putin
Wie sein Eingreifen nun
Bewerten wollen ohne
Russland geht nichts
Also mit und damit wir
Nach großen Tönen das
Schlechte Gewissen unsrer
Wirkungslosigkeit beruhigen
Zahlen wir eben und geben
In unklarer Lage mal eben
Als EU elf Milliarden als
Kreditzusage in Zeiten
Der Sparsamkeit während
In Griechenland wieder
Die Kindersterblichkeit steigt
Leisten wir uns ein gutes
Gewissen an dem wieder
Wer auch sonst Banken
Gut verdienen werden
Es dient ja der Freiheit
Wessen auch immer
Statt Sanktionen noch
Zu beschließen sollten
Wir lieber in Frieden
Investieren es käme
Für alle günstiger
Womöglich bringt Putin
Die EU dazu nun die
Bankrotte Ukraine doch
Aufzunehmen dafür
Bekäme er Garantien
Für seine Flotte auf der
Krim und die EU zahlt
Dafür die Schulden
Des neuen Mitglied
Ohne Ermäßigung
Alle sind glücklich
Die Welt kann so einfach
Sein wo wir neues Geld
Drucken nach Bedarf
Im Lotto der Nullen
jt 5.3.14
Dienstag, 4. März 2014
STP?
Wird die gute alte
Sozialdemokratie nun
Zur totalitären Partei der
Real existierenden Postdemokratie
Indem sie intern Pogrome
Gegen Mitglieder veranstaltet
Nach außen Zustimmung
Zu einem totalitären Verhalten
Gegen die Meinungsfreiheit
Öffentlich äußert sich als
Muttis Diener zur Macht
Nur noch verdingt um in
Den vorgewärmten Sesseln
Gemütlich Platz zu nehmen
Fern von Basis und Volk
Oder hat sie noch einen
Bezug zur Öffentlichkeit
Wenn sie ihr für Europa
Dreiste Lügen auftischt
Dass die Wähler den
Vorsitzenden der Kommission
Wählen könnten was
Schon schlicht rechtlich
Ausgeschlossen ist die
Wähler für dumm verkauft
Ihnen einen Kandidaten
Präsentiert der sein Amt
Für das sie ihn wählen
Sollen gar nicht will
Die national Rentenreformen
Vorgaukelt die europäisch
Illegal sind und nie mit
Dem Grundsatz sinnvollen
Haushaltens vereinbar wären
Vor allem anderen eine
Interne Demokratie noch
Spielt gegen die sie selbst
Agiert und die sich statt
Die Demokratie zu verteidigen
In der nicht nötigen
Großen Koalition an ihrer
Beseitigung und weiteren
Umformung in eine eben
Postdemokratie beteiligt
Wo bleiben die guten
Demokraten dieser einst
So stolzen Partei die auf
Lokaler Ebene noch teils
Soviel Gutes bewirken
Wann fegen sie diesen
Stümper aus dem Amt
Der im Fall des Mitglieds
Edathy seine totalitäre
Sicht offenbarte ist die
Alte Tante SPD noch zu retten?
jt 4.3.14
Rankingqual
Die Qual des überall
Ranking wird zur Falle
Der Demokratie denn
Die ewige Konkurrenz
Derer die immer siegen
Wollen statt sich zu
Ergänzen führt nicht zu
Einem kreativen Markt
Sondern zu meist sehr
Kurzsichtigen Entscheidungen
Um bloß im Ranking
Wieder besser dazustehen
Von Pisa bis zur neusten
Studie über die Fähigkeit
Zur Innovation in der
Wissenschaft in der nun
Welch lächerlicher Skandal
Deutschland auf Platz 3
Abrutschte führt meist
Zu Aktionismus der Politik
Die mit nur geliehenem
Sachverstand bewährte
Strukturen umwirft um
Den neuen Standards
Zufälliger Messung zu
Genügen und dabei meist
Mehr Schaden als Nutzen
Schafft so wird das neue
Turbo Abitur schon wieder
Abgeschafft weil es im
Alten System nur Hektik
Schuf weniger Werte
Was jeder der in Ruhe
Nachdenkt wissen könnte
Nur ist der Druck des Rating
Wie der entsprechenden
Agenturen inzwischen
So hoch wie ihr Markt
Schnell sie ernähren sich
Selbst indem sie ständig
Neue Vergleiche schaffen
Die Rangfolgen infolge
Verändern neue Tests
Wie Konkurrenz erst
Schaffen die wieder teure
Tests erforderlich machen
Brechen wir aus aus diesem
Wahn kooperieren wir
Mehr und lachen wir
Den Markt ruhig aus
Die vermeintlich so
Demokratische Offenheit
Zerstört den freien Geist
Macht uns alle nur noch
Abhängig von den bloß
Erbsenzählern die nichts
Als Bewerten können
Wie im Quartett Spiel
Kleiner Jungens wo es
Immer um den schnellsten
Rennwagen geht was nie
Zur Wissenschaft und
Ihrem Geist passt sowenig
Wie zur Schule die an
Ständigen Reformen mehr
Krankt als gewinnt
Wie eine nur vom Geld
Gehetzte Wissenschaft
Die kaum den Dingen
Auf den Grund noch
Geht flach wohl wird
Lachen wir die kleinen
Geister aus die als nur
Volkswirte hinter Zahlen
Leben die ihnen die Welt
Sind uns aber ein Witz
Wenn wir den Mut haben
Uns frei zu machen vom
Schlussverkauf des Lebens
Mehr genießen und
Würdigen was ist
jt 4.3.14
Krisenkauf
Wer in der Krise kauft
Kauft gut denn oft ist
Grade dann noch alles
Mehr als billig und so
Liegt es nah sich schnell
Noch in der Krise via Kredit
Ein Land zu kaufen
Was zuvor am Gegner
Strategisch noch hing
Kredite der USA an die
Ukraine sind gute Wetten
Steigen im Wert bei
Schlechten Aussichten
Weil sich die Zinsen nach
Abwertung durch natürlich
US Rating Agenturen
Eben mal erhöhen
Wenn das Land dann
Im Würgegriff der
US Banken nicht mehr
Zahlen kann wird halt
Übereignet woraufhin
Nur US Raketen neben
Denen der noch Russen
Stationiert werden
Wenn die nicht den
Gashahn zudrehen
Das Land vor dem
Ausverkauf schon
Erfroren ist
Aber ist es am Ende
Nicht egal woran
Die Leute sterben
Sie tun es ja sowieso
Irgendwann
Besser auch Amerika
Verdient noch daran
jt 4.3.14
Drohgebärden
Sich aufblasen um mehr
Zu scheinen als zu sein
Kennen wir aus dem
Tierreich wo es ums
Überleben geht
Ein Reflex der triebhaft
Zustande kommt ohne
Dass einer nachdächte
Schlimm wird es wenn
Die internationale Politik
So handelt als könnte
Das Spiel der Muskeln
Mehr bewirken als Reflexe
Wer auf Drohung wie
Demütigung setzt geht
Weder den Weg des Friedens
Noch einen anderen wirklich
Besser wäre es dann
Nichts zu tun
Wer auf die pubertären
Muskelspiele der Russen
Mit Drohung reagiert muss
So konsequent sein
Bis zum Krieg zu gehen
Auch wollen was keiner
Wollen kann mit Vernunft
Sonst wäre es klüger
Ohne Drohgebärden weiter
Zu verhandeln die nur
Der glaubwürdig nutzt
Der alles riskieren will
Was außer den Falken
Niemand wollen kann
Wozu auch wenn nach
Den nur Drohgebärden
Wieder miteinander
Geredet werden muss
Besser wir sparen uns
Dumme Reflexe reden
Lieber gleich was wir
Sonst über Toten nur
Täten wie entbehrlich
Dies ist sollte noch
Jedem einleuchten
jt 4.3.14
Montag, 3. März 2014
Rechtfertigungsversuche
Noch rechtfertigen sich
Die Russen für ihr Eingreifen
Auf der Krim vor der UN
Versuchen mit Schreiben
Des abgesetzten Diktators
Die Not die ihr Eingreifen
Erforderlich machte zu
Legitimieren während die
Amerikaner nichts andres
Tun als dies zu leugnen
Die Russen der Aggression
Anzuklagen was zumindest
Eine Ebene für Verhandlungen
Eröffnet wogegen die
Drohung mit Sanktionen
Nur zu einer Verschärfung
Des Konfliktes führt
In dem andererseits
Die Russen Tatsachen
Schaffen gegen die immer
Schwerer zu verhandeln
Wohl wird fraglich nur
Ob in einer Lage unklarer
Herrschaft eine Seite
Eskalieren sollte indem
Sie den Falken folgt oder
Im Ergebnis es allen nur
Besser geht wenn auf
Der Basis des Abkommens
Das die Außenminister
Verhandelten ein ruhiger
Umbruch gesucht wird
Keiner das Gesicht
Verliert was logisch
Kampf auf Leben und Tod
Immer zufolge hat
Noch kann die Vernunft
Siegen über den Krieg
Hier sollte Europa zeigen
Für was es steht
jt 3.3.14
Von Falken und Tauben
In Zeiten der Krisen werden
Schnell die Falken laut
Die ein hartes Eingreifen
Fordern und lieber mit
Härte abschrecken als
In Ruhe zu verhandeln
Als würden Kriege je
Gewinner kennen verlören
Nicht nur immer Menschen
Ihr Leben und jedesmal
Mehr wäre Eskalation
Nicht immer das falsche
Mittel einen Konflikt
Der sichtbar besteht
Beizulegen als lernten
Wir nicht schon als Kinder
Der Klügere gibt nach
Suchen wir Schuldige
Wie vor hundert Jahren
Als ein nur Attentat
Ein zu langes Morden
Auslöste um die ganze
Welt bei dem keiner gewann
Wird der eine mit Militär
Der andere mit Sanktionen
Bedroht geplante Treffen
Abgesagt als ob gerade
Nichts wichtiger wäre
Als miteinander zu reden
Um Lösungen zu suchen
Mit denen alle leben können
Damit nicht wieder vorher
Zuviele sterben um danach
Schlechtere Lösungen
Wieder miteinander
Zu suchen
Es sollte jetzt geredet
Statt gedroht werden
Wer das nicht kann
Taugt nicht für ein Amt
Mit dem spiel ich nicht
Ist im Kindergarten normal
Unter Staaten führt es
Zu wenig gutem als
Noch mehr Konflikten
Bei denen die Falken
Versuchen ihre Waffen
In Stellung zu bringen
Dabei ist völlig egal
Wer nun Schuld hat
Woran denn im Krieg
Sterben die Leute auch
Wenn sie unschuldig sind
Darum lieber heute als
Morgen miteinander reden
Das hektische Drohen
Beenden um zu retten
Was zu retten ist
Im Krieg sterben immer
Die Falschen und selten
Welche die Schuld sind
Am Krieg die verhandeln
Nur später über den Frieden
Den wir lieber bewahren
jt 3.3.14
Endsieg der Börse
Die Börse ist die um die
Es am Ende immer geht
Irgendwer muss ja alles
Bezahlen auch Abenteuer
Des Vladimir im Südwesten
So wundert es nicht wenn
Der Rubel fällt und der
Gaskonzern Gazprom
Milliarden verbrennt
Für die wiederum die
Ukraine zahlen soll
Was sie nicht kann
Aber dies Spiel wird
Erst in Zukunft gespielt
Deutlich nur wird wieder
Politik kann nur soweit
Gehen wie das Geld reicht
Wer Frieden will oder
Die Welt verbessern
Geht also an die Börse
Spekuliert klug denn
Am Ende siegt immer
Die Börse der Rest ist
Show fürs Volk oder
Gibt es etwas jenseits
Des Marktes noch
jt 3.3.14
Krisenvokabular
Der bis dato sehr gewandte
Außenminister des Landes
Rutschte in Brüssel wörtlich
Aus auf dem Glatteis der
Herbeigeredeten Krise
Verglich die drohende
Besetzung der Krim oder
Ihre territoriale Annektierung
Mit dem Mauerfall
Jenem Glücksfall der
Geschichte der Europa
Wieder neu einte
Der nur dem damals
Kandidaten Oskar nicht
Wirklich passte und so
Scheint die Erinnerung
Des Außenministers als
Sozialdemokrat getrübt
Übt er sich außer im
Danebengreifen weiter
In der Eskalation statt
Zu deeskalieren wie es
Eines Diplomaten erste
Aufgabe in jeder Krise ist
So reiten uns leichtsinnige
Politiker immer tiefer in
Eine Krise die noch gut
Diplomatisch lösbar wäre
Denn wer will um die Krim
Wirklich kämpfen
Es ist Politik die Kriege
Beginnt aber nicht führt
Es sterben Soldaten
Nicht Politiker darum
Wäre es gut mancher
Dächte mehr bevor er
Zu reden beginnt
jt 3.3.14
Völkerrechtswitze
Mutti rügt Moskau
Der Verletzung des
Heiligen Völkerrecht
Der Zar zuckt dazu
Nicht mal mit der Wimper
Im übrigen geht es
Zwischen Staaten nie um
Recht sondern um Macht
Was wir legitim nennen
Ist nichts als ein Appell
Recht ist was sich
Tatsächlich durchsetzt
Darum haben die nun
Drohungen der Staaten
Nicht mehr mit dem
Bösen Russen zu spielen
Nicht mehr Niveau als
Selbige Spiele im Kindergarten
Woher wir sie kennen
Wer keinen Krieg
Um die Krim riskiert
Erreicht nichts als
Heiße Luft zu quirlen
Wer ihn riskiert
Sollte den Preis kennen
Den keiner für ein Land
Am Rande des Konkurs
Zu zahlen bereit je ist
Von Völkerrecht nach
Moskau nun zu tönen
Ist eher ein Witz
Die Urteile dieses Rechts
Haben keine Instanz
Die es vollstreckt
Nicht gegen Supermächte
Somit sagt Mutti nur
Wenn sie dies rügt
Tue was du willst
Wir können nichts ändern
Besser Diplomaten
Verhandelten still
Was soll dies Geschwätz
Es sind Völkerrechtswitze
Nichts sonst und darüber
Lacht nur wer nicht
Betroffen ist
Den letzten Krimkrieg
Gewann keiner
Nur teuer wurde es
jt 3.3.14
Sonntag, 2. März 2014
Kriegsaufklärung
Im Krieg dient die Aufklärung
Der besseren Position
In kommenden Schlachten
Im Frieden dient sie der
Erkenntnis zur Befreiung
Aus der selbstverschuldeten
Unmündigkeit wo wir uns
Nun befinden können wir
Selbst entscheiden
Wenn wir alles im Licht
Des Krieges betrachten
Längst im Krieg in dem
Jedes Wort Propaganda
Von Feind oder Freund
Nur noch ist oder noch
Im Frieden wo wir uns
Um Aufklärung bemühen
Ohne besiegen zu wollen
Wer zu schnell glaubt
Im Krieg zu sein wie
Drohen zu müssen
Betreibt Propaganda
Keine Aufklärung im Sinne
Der Aufklärung ist also
Nur ein Agent der Macht
Die nach Siegen strebt
Statt Frieden zu wahren
Gründe zu erkunden um
Abgründe zu überwinden
Zwischeneinander
Darum lohnt es sich noch
Lange wenn andere sich
Im Krieg wähnen weiter
Aufklären zu wollen
jt 2.3.14
Katastrophenvokabular
Eine Katastrophe einfach
Mal herbeischreiben ist
Ganz einfach wie uns die
Geschichte von 1914-39
Lehren könnte achteten
Wir auf Parallelen wäre
Jemand kritisch genug
Nicht darauf zu achten
Wer aus welcher Sicht
Hier womöglich Recht hat
Könnte womöglich was
Andere schon als Katastrophe
Beschreiben nur eine
Friedlich lösbare Wahrnehmung
Berechtigter Interessen sein
Vielleicht hilft es mal
Den Blick zu wechseln
Überlegen wer welche
Interessen warum für
Berechtigt halten könnte
Um eine Lösung zu sehen
Leider kommt keiner dazu
Weil alle hektisch mit der
Vermeintlichen Katastrophe
Sich beschäftigen statt
Frieden zu suchen
jt 2.3.14
Samstag, 1. März 2014
Krimkrieg
Der Krimkrieg begann
Vor 161 Jahren als
Russen und Osmanen
Sich über Territorien
Wie Einfluss stritten
Das osmanische Reich
Gibt es nicht mehr
Russland hat den Zar
Abgesetzt und umbenannt
Sonst änderte sich nichts
Was vieler Worte wert wäre
Der große Krimkrieg
Offenbarte Russlands
Schwäche und zwang sie
Alaska an die USA zu verkaufen
Preußen hielt sich raus
Wie Österreich dass aber
Durch nichts als Popanz
Hunderttausende russische
Soldaten an der Grenze
Noch band und wirkte
Also passiv befriedend
Vielleicht kriegsentscheidend
Frankreich und England
Kämpften verlustreich
An der Seite der Osmanen
Dem kranken Mann am
Bosporus der heute Türke
In kümmerlichen Resten
Der einst Osmanen
Berühmt wurde eine
Die vielen Verletzen half
Der Mythos der guten Schwester
Florence Nightingale
Die auf der Krim das
Wesen des Lazarett
Reformierte
Preußens Moltke der
Zum Admiral der Siege
Später wurde half dem
Sultan bei Reformen
Stärkte die Osmanen damit
Und was besseres als
Einen Moltke konnte
Preußen den Türken senden
Tausende Tote später
Schlossen die Fürsten
Frieden in dem keiner
Alles aber viele etwas
Erreichten es hatte sich
Für manche außer Russland
Gelohnt
Betrachten wir die Geschichte
Ihren Ausgang damals
Im Streit um die Kirche
Am heiligen Grab
Quelle des Aberglauben
Können wir diesen Konflikt
Noch gelassener betrachten
Eine Allianz gegen
Russlands findet sich
So sicher nicht mehr
Für die Krim schickt
Keiner tausende in den Tod
Verhandeln wir lieber
Statt weiter zu eskalieren
Es könnte mehr retten
Oder möchte jemand
Neue Nightingale werden
Riskiert darum mehr als
Nötig denn Russland
Verfolgt legitime Interessen
Die keiner der Kritiker
Für sich Preis gäbe
Noch ist Zeit für weitere
Verhandlungen wie nah
Darf Russland kommen
Was ist die Ukraine wert
Wer verliert beim Spiel
Am meisten ohne
Verhandlungen
Wer stirbt für was
Vielleicht könnte dies
Einer der Fälle sein
In denen Mutti
So sie aussitzt
Mehr bewegt und rettet
Als der just noch laute
Friedensnobelpreisträger
Weiter westlich
jt 1.3.14
Kandidatenkür
Da wird einer zum
Spitzenkandidaten
Gekürt für das Parlament
Der eigentlich nicht hin
Will sondern nur der
Kommission vorstehen
Falls Mutti es erlaubt
Womit die SPD schon
Durch den Kandidaten
Seine Qualifikation mal
Außen vor und seine
Anfälligkeit für bloßen
Populismus wie in Israel
Beweist wie wenig sie
Vom europäischen
Parlament noch hält
Warum sollte sie also
Einer noch wählen
Außer aus Mitleid
So verloren wie die Partei
Nach dem Pogrom des
Vorsitzenden der noch
Nie eine Wahl gewann
In den eigenen Reihen
Fraglich nur was aus
Europa wird ohne die
Ehemals Vordenker
Die keiner mehr ernst
Nehmen kann heute
Wo sie die eigene Politik
Für Mutti konterkarieren
In der Rente gegen die
Kommission regieren wollen
Vielleicht wird es ja frei
So ganz nebenbei
jt 1.3.14
Herrscherunrecht
Mutti und Obama sind
Tief besorgt über die
Herrschaft des Unrecht
In der Ukraine in der
Die mehrheitlich Russen
Auf der Krim ihre Heimat
Zu Hilfe rufen weil sie
Sich in ihrer Autonomie
Bedroht sehen wofür nun
Obama große Töne spuckt
Sähe gern den Staat mit
Mehrheitlich US Bevölkerung
Der Englisch verbietet
Als Landessprache
Lieber ein Bündnis mit
Peking als Washington
Sucht und dann glaubt
Die USA würden nicht
Zum Schutz ihrer Bürger
Intervenieren aber wie gut
Dass wir wissen der Mann
Im Kreml ist böse
Der in Washington gut
Hat ja den Friedensnobelpreis
Warum Mutti meint
Mahnen zu müssen
Scheint angesichts
Ihrer Verletzung des
Rechtsstaats fraglich
Es wird von Krieg geredet
Als zöge wer für die Krim
In einen Kampf die erst
Stalin der Georgier der
Ukraine schenkte
Besser wir hängten die
Kollektive Empörung
Etwas tiefer um des
Lieben Friedens willen
Oder wollen wir nun
Die Tataren aufrüsten
Zu Mujahedin der Krim
Manchmal wiederholt
Sich Geschichte einfach
jt 1.3.14
Herrschaft des Aberglauben
Noch herrscht der dumme
Aberglaube es gäbe einen
Gott oder seine Propheten
In zu vielen Teilen der Welt
Was grundsätzlich eines
Jeden Gläubigen private
Angelegenheit wäre wird
Zum Problem wo sie sich
Aus dümmlichen eben
Aberglauben noch zur
Herrschaft aufschwingen
Andere unterdrücken oder
Wie just in Pakistan wieder
Umbringen weil sie helfen
Nur impfen wollen aber
Der dumme Aberglaube
Ihres dämlichen Propheten
Ihnen angeblich sagt
Dies mache Jungen gar
Impotent wird halt mal
So ganz prophylaktisch
Gemordet und wir sollten
Nicht meinen die Sekten
Des Aberglauben hier
Seien weiter vom Wahnsinn
Schon entfernt
Rom treibt noch den
Teufel aus darum ist es
Höchste Zeit laut zu werden
Gegen die Herrschaft des
Aberglauben damit die
Vernunft für mehr Frieden
Miteinander sorgt
Gott ist tot und
Das ist auch gut so
jt 1.3.14
Dienstag, 14. Januar 2014
Medienspiegelung
Während die FAZ titelt, dass der französische Präsident die Arbeitgeber um Milliarden entlasten will steht im Spiegel über Stunden ganz oben, wie sich Hollande im pikanten Moment der Wahrheit zeigte, womit die Affäre um seine Liaison in den Mittelpunkt rückt statt seiner Politik und wir uns fragen dürfen, wie wir warum informiert werden, was wo wem wichtig ist.
jt 15.1.14
Freitag, 29. November 2013
Unter Freunden
Der Horschtl verteidigt den Sigmar gegen die Angriffe der bösen Presse und beschwert sich sogleich in seinem Amt als MP beim zuständigen Sender, um die Journalistin zu ermahnen und wir können sehen, was uns die nächsten Jahre erwartet, wenn wir diese Diktatur zustimmen, die sich schon in der Missachtung mancher Prinzipien von Rechtsstaat und Demokratie übt.
jt 29.11.13
Samstag, 23. November 2013
Gut so!
Es ist gut, dagegen laut zu werden, denn wir sollten uns nie von nach Ministersesseln schielenden Parteibonzen für dumm verkaufen lassen.
Mit Merkel als Kanzlerin gibt es nur einen 100% Verlierer, die SPD von morgen, nur Sigmar, der noch keine Wahl gewonnen hat, hat dann seinen Sessel gesichert.
Samstag, 26. Oktober 2013
Verkehrte Welt
Der mächtigste Mann der Welt entschuldigt sich bei der vermutlich mächtigsten Frau für etwas, was er nicht tat, während sie sich damit blamiert, dass sie für ihr privates Mobiltelefon den Schutz einer Regierung fordert, sich also auch privat über ihr Volk erhebt und es fragt sich immer mehr, wer sich hier blamierte und zu entschuldigen hätte.
jt 26.10.13
Freitag, 25. Oktober 2013
Fahrlässige Kanzlerin
Macht sich eigentlich der grob fahrlässigen Gefährdung des Staatswohls schuldig, wer wider besseres Wissen nicht abhörsichere Telefone für Staatsgeschäfte nutzt und ist, wer so leichtfertig im Neuland verkehrt überhaupt geeignet staatliche Verantwortung zu übernehmen, fragt sich beim Blick auf Mutti, die Deutschland im Eigeninteresse vor der Welt blamiert, ohne sich um gleiche Sorgen ihrer Bürger auch nur zu kümmern.
jt 25.10.13
ACHTUNG: Skandalirrtum
Der Skandal ist nicht, dass die amerikanischen Freunde die Kanzlerin abhörten, taten sie nie, der zufällige Mitschnitt vom Parteitelefon der Parteivorsitzenden betrifft nur eine Privatperson, wie es uns alle täglich betrifft, die ja ganz legal und ständig bei jedem Telefonat vom BND mitgeschnitten werden, sondern der eigentliche Skandal ist, dass eine Privatperson, die zufällig Kanzlerin ist, für ihr privates Telefon die gleichen Rechte beansprucht wie für das dienstliche Gerät und damit einen diplomatischen Skandal beginnt, weil Mutti scheinbar Amt und Person noch immer nicht unterscheiden kann und eine solch inkompetente Stümperin auch nach über zwanzig Jahren die Regeln der Demokratie nicht verstanden hat und es Demokraten gibt, die meinen, sie solle weiter machen.
jt 25.10.13
Montag, 14. Oktober 2013
Brasilienbuchmessenfazit
Das literarisch positivste Fazit der FAZ der Buchmesse scheint, dass Paolo Coelho ihr fern blieb und es also um die dortige Literatur gehen konnte und nicht um die immer gleich gequirlte Scheiße aus der Eso-Ecke und passend zum Messe Schwerpunkt qualifizierte sich auch Deutschland nun für die WM dort, was zwar auch nichts mit Büchern und noch weniger mit Literatur zu tun hat, aber doch ein guter Absatzmarkt für Fußballbücher wird über den ewigen Dritten mit dem langweiligsten Trainer der Welt und mehr zum Thema Messe fällt mir gerade nicht ein.
jt 14.10.13
Sonntag, 13. Oktober 2013
Frauenbilder
Über Georg Büchners Frauenfiguren und das ihnen innewohnende zweifelhafte Ideal der Geistlosigkeit schrieb Jan-Christoph Hauschild im Feuilleton der FAZ und ich frage mich kurz nach der Schließung des Barbie Hauses am Alex wie weit wir uns im übrigen davon entfernt haben, oder ob dies nicht manchmal eine bessere Abbildung der Realität ist.
jt 13.10.13
Samstag, 12. Oktober 2013
Buchmessenfazit
Wunderbar treffend zieht der Spiegel das Fazit einer wie immer Messe der Eitelkeiten:
"Willkommen auf der Frankfurter Buchmesse 2013, dem verlässlich unseriösesten Event des deutschen Geisteslebens. Hier geht es wieder um alles, was nichts mit Lesen zu tun hat. Oder zumindest nicht so viel. Um Branchenklatsch und Lobbyismus in eigener Sache. Und vor allem um die Frage, ob das jetzt nicht wirklich der ganz falsche Moment ist, mit dem Rauchen aufzuhören - oder gar mit dem Trinken."
Mehr muss dazu nicht mehr gesagt werden und irgendwann reden wir wieder über Bücher.
jt 12.10.13
Mittwoch, 18. September 2013
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)
Freitag, 13. September 2013
Todesstrafenjubel
Wo befindet sich eine Gesellschaft in der Menschen jubeln wenn andere zum Tode verurteilt werden und wie kann ein Land in dem es diese Strafe gibt und sie vollstreckt wird als der Zivilisation zugehörig gesehen werden, frage ich mich kopfschüttelnd und überlege, ob solch atavistische Kulturen nicht wie Tierreservate eingezäunt gehören, damit sich solch primitive Unarten in Zeiten der Krise nicht verbreiten und die Achse des Bösen isoliert wäre.
jt 13.9.13
Montag, 9. September 2013
Vorhölle oder göttliche Dienste?
Göttliche Dienste
Unter dem Titel "Halten sich die Geheimdienste für Gott?" schreibt die FAZ treffend und böse:
"Im Verborgenen waltet eine Elite von digitalen Allessehern, die bloß vorgibt, unser Bestes zu wollen. Weder Politiker noch Gerichte können sie kontrollieren. Die Demokratie wird zur Benutzeroberfläche."
Wo leben wir noch und wo geht der Weg hin, wann endlich wagen wir den Aufstand gegen die Feinde der Demokratie und Geburtshelfer der Postdemokratie?
Es ist noch viel schlimmer als wir befürchteten und die Regierungen tun so, als sei dies nur Teil ganz normaler Zwänge unter denen sie eben stünden und nicht ohne Ironie schreibt die FAZ:
"Warum geben sich aber Politiker mit limitierten Einblicken und vagen Versprechungen zufrieden, ja versuchen gar die aktuellen Enthüllungen aktiv herunterzuspielen? Das vielfach kolportierte inoffizielle Motto der NSA ist: „In God we trust. All others we monitor.“"
Sie überwachen alles, kontrollieren jeden, da alle verdächtig sind und sind zu jeder Zeit für uns wach, was sollen wir noch fürchten, wenn sie alles sichern, mögen manche fragen und es macht sehr nachdenklich im Sinne von Art 20 IV GG wie die FAZ dies Wirken der Dienste beurteilt.
" Doch solche Ideen höhlen unsere Demokratie aus, sie ist bloß noch die Benutzeroberfläche auf dem Weg zur Geheimdienstdiktatur."
Und diese Dienste zeigen sich unfähig zu lernen, sie vollziehen nur, was ihnen nutzt, sind paradoxes System, das sich selbst befelruchtet.
"Zu offensichtlich ist für den aufmerksamen Beobachter das häufige Versagen, zu umfangreich die Bereicherung der privaten Dienstleister, zu deutlich die Verknüpfung mit den Interessen der Wirtschaft, auffällig auch die Anfälligkeit für allerlei Irrationalitäten. Aber es geschieht nichts, die Logik ist ausgehebelt."
Es ist ein bloßer dümmlicher Hokuspokus um diese Dienste, die längst aufgelöst gehören. Diese Magie aber wird beschworen, als könnte sie aus dem Geheimnis eine neue Bühne machen und eine Rechtfertigung eigener Art:
"Das Geheimnis, die Bewahrung einer geradezu mythischen Aura von Allwissenheit bei gleichzeitiger Undurchschaubarkeit ist wichtiger geworden als alle Prinzipien von Menschenrechten, Freiheit und Transparenz. Das Geheimnis ist das wesentliche Instrument, um Fehlbarkeit, Versagen, Erpressungen, Missbräuche, Verschwendung und das Ausmaß des politischen Einflusses der Dienste zu verbergen und damit ihre Macht zu sichern."
Es gibt nun endlich auch in der FAZ ein klares Bewusstsein für die nun einzig mögliche Konsequenz im Sinne des Grundgesetzes:
"Es ist an der Zeit, die Tür, die Snowden geöffnet hat, weit aufzureißen. Wenn die Dienste sich nicht effektiv kontrollieren lassen wollen, gehören ihre Führungsriegen vor Untersuchungsausschüsse und gegebenenfalls Gerichte gestellt und die Behörden aufgelöst."
Freitag, 6. September 2013
Viel Lärm um nichts
Mit großer Empörung stellt die mediale Öffentlichkeit nun fest, dass es die NSA auch auf die verschlüsselten Daten abgesehen hat, es also auch nicht mal den Anschein von geheim mehr gibt, die Krypto-Partys nur der Unterhaltung teilweise unterforderter Menschen dienten, Big Brother real ist und der Beobachter fragt sich staunend, wer wirklich so naiv gewesen sein kann, dies noch infrage zu stellen, denn das Mögliche wird gemacht im Namen des besten Schutzes der Bevölkerung, die sich mehr vor ihren Staaten schützen sollte, statt wählen zu gehen, ihre Stimme nur abzugeben, damit andere ihr falsches Spiel in ihrem Namen weiter spielen.
jt 6.9.13
Donnerstag, 5. September 2013
Scheindemokraten
Menschen, die sich gern Demokraten nennen, aber abweichende Meinungen nicht ertragen, sondern lieber ausblenden, weil sie vom üblichen Mainstream ihrer geistigen Enge abweichen, sind eher das Problem der sich in postdemokratischer Beliebigkeit auflösenden Gesellschaft für deren Retter sie sich in traditioneller Selbstüberschätzung halten. jt 6.9.13
Dienstag, 3. September 2013
Das System der Ehe
"Irgendwie ist das System Ehe nicht ausgereift, obwohl wir es schon seit Adam und Eva proben", sagte sie und nahm einen kräftigen Schluck Arrak. "Man sollte die Ehe nur für sieben Monate erlauben, danach müssten alle den Partner wechseln, so hätte die Langweile keine Chance."
Nach Rafik Schami, Das Geheimnis des Kalligraphen
Koalitionstheater
Es ist interessant, zu beobachten, wie im Bundestag bereits vor der Wahl die Koalitionsverhandlungen geführt werden, wenn sich ein sozialdemokratischer Kandidat zutiefst beleidigt gibt, wo seine europapolitische Zuverlässigkeit von der Kanzlerin in einem noch nicht gesendeten Interview infrage gestellt wird, da doch gerade die ansonsten eher weniger klar wahrnehmbare Sozialdemokratie die Europa Politik dieser Regierung voll mitgetragen hätte, würden solche Unterstellungen die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen unnötig erschweren und so zeigt uns die Elite der Berliner Politik wieder einmal, was sie vom Wähler hält, wie überflüssig inzwischen Wahlen wurden, mit deren Ergebnis längst kalkuliert wird, so dass sich dem Beobachter doch einzig die Frage stellt, warum wir uns noch weiter mit diesem Theater beschäftigen sollten, diesen Vertretern gut bezahlender Klientelgruppen, noch mit unserer Stimme mehr Geld geben sollten.
jt 3.9.13
Montag, 2. September 2013
Wortwandel
Während sich Maut zum Zündwort der Union entwickelt, die keinen bayerischen Koalitionspartner mehr hat, wenn ein Seehofer Wort hält, oder eine verlogene Kanzlerin, wenn er es ernst meint, mit seiner offensichtlich lächerlichen und europarechtswidrigen Idee, jedenfalls noch eine eigene Mehrheit dann suchen muss, die mit der SPD eher möglich scheint, die sich nun offiziell daran freut, wie ihr etwas abgestellter Kandidat dies lächerliche Duell gerockt hätte, als gäbe es nicht sachliche Aufgaben genug und so findet sich zwischen gerockt und Maut ein neuer verbaler Konsens der Republik im Zeitalter der konsensualen Postdemokratie.
jt 2.9.13
Gefängnis Zeit
"'Im Gefängnis und in der Ehe ist die Zeit der allerschlimmste Feind', sagte ihr der Zwiebelverkäufer, der seinen Karren durch die Gassen schob und mit melancholischer Stimmung seine billigen Zwiebeln anpries."
Aus Rafik Shami, Das Geheimnis des Kalligraphen
Sonderangebotsdemokratie
Die bis zur Lächerlichkeit ununterscheidbar gewordenen Parteien kuscheln sich an ihre Wähler bis zum Wahltag, versuchen diese mit kleinen Gaben zu kaufen, auf Festen zu brillieren und zeigen damit nur für wie dumm und unmündig sie ihre Wähler halten, denen sie nur gerne noch ihre Stimme abkaufen möchten, für tausend Euro je, haben sie auch mal was zu verschenken und jeder, der des kritischen Denkens fähig ist, also jeder Mensch eigentlich, kann sich nur angewidert abwenden, manche nur bleiben lieber unmündig und lassen sich kaufen.
jt 2.9.13
Sonntag, 1. September 2013
Selbstmord auf Raten
Spiel des Lebens
Zwei Abschiedsbriefe
Ein Selbstmord
Ein Rücktritt
Hoffentlich versichert
Zürich bedauert dies
Steht nicht in den AGB
Ist noch wichtig was
Einer der von sich aus
Ging der Öffentlichkeit
Meinte sagen zu müssen
Oder sollten wir nun
Ruhe geben der Acker
Ist bestellt Ackermann
Weg einer halt weniger
Machen wir einen Roman
Daraus egal was war wird
Wertvoller sein als die nur
Realität dieser Bänker
Der Sensemann kommt
Der Ackermann geht
2 Briefe 1 Suizid später
Bleibt nichts mehr
jt 1.9.13
Wahlkampfekel in einem Satz
Eigentlich ist die Demokratie eine gute Idee, optimiert den Willen der Mehrheit in verwaltbare Bahnen, zumindest ist es so gedacht - widerlich nur bis zum Ekel wird die Parteipolitik im Wahlkampf, in dem die sonst Repräsentanten an niedrigste Instinkte appellieren, die Frage der optimalen Repräsentanz nach amerikanischem Muster auf ein Duell zuspitzen und mit der stumpfen Blödheit ihrer nichts sagenden Sprüche nur deutlich macht, für wie blöd sie das durchschnittliche Wahlvolk hält und wie sehr sie sich darüber erheben - alle Mühe hilft nicht, ich kann mich von den Geschwadern an Geschenkverteilern nur flüchten, die inzwischen sogar Wähler Zuhause bedrängen und diesem Kasperletheater nur so fern wie möglich bleiben, wer ein wenig denkt, muss dem seine Zustimmung verweigern, wer seine Stimme abgibt, finanziert dagegen die nächsten Wahlkämpfe und hat sie aus der Hand gegeben in die der gewissenlosen Geschenkverteiler.
jt 1.9.13



