Sonntag, 1. September 2013

Wahlkampfekel in einem Satz

Eigentlich ist die Demokratie eine gute Idee, optimiert den Willen der Mehrheit in verwaltbare Bahnen, zumindest ist es so gedacht - widerlich nur bis zum Ekel wird die Parteipolitik im Wahlkampf, in dem die sonst Repräsentanten an niedrigste Instinkte appellieren, die Frage der optimalen Repräsentanz nach amerikanischem Muster auf ein Duell zuspitzen und mit der stumpfen Blödheit ihrer nichts sagenden Sprüche nur deutlich macht, für wie blöd sie das durchschnittliche Wahlvolk hält und wie sehr sie sich darüber erheben - alle Mühe hilft nicht,  ich kann mich von den Geschwadern an Geschenkverteilern nur flüchten, die inzwischen sogar Wähler Zuhause bedrängen und diesem Kasperletheater nur so fern wie möglich bleiben, wer ein wenig denkt, muss dem seine Zustimmung verweigern, wer seine Stimme abgibt, finanziert dagegen die nächsten Wahlkämpfe und hat sie aus der Hand gegeben in die der gewissenlosen Geschenkverteiler.
jt 1.9.13

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